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PV Wahlen 2019: Zentralausschuß (ZA)

Geschätzte Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde unserer gemeinsamen Gesinnung!

Die aktuellen Berichterstattungen in den Medien über die personelle Situation und über die Ziele der Sozialdemokratie sind nicht unbedingt motivierend, aber wir haben gemeinsam mit viel Einsatz die Personalvertretungswahlen 2019  „geschlagen“.

Ich möchte mich persönlich für eure Bereitschaft und euren Einsatz bedanken.

In der Anlage befinden sich die Detailergebnisse für den Zentralausschuss und eine aktuelle Übersicht zu den Dienststellenausschüssen, soweit sie mir momentan über 2019 vorliegen.

Eine persönliche Analyse dazu, sei mir bitte erlaubt.

ZA:

SLÖ-FSG (-0,8%), ÖLI (-0,6%), FCG (+1,4%)

Wir haben 2014 das zweite Mandat dazugewonnen, das wir jetzt 2019 knapp halten konnten.

Wir konnten in Oberösterreich prozentuell von 34,1% auf 39,8%  und in Kärnten von 71,4% auf 74,8 % zulegen.

Einen wesentlichen und wichtigen Beitrag konnte die PH Wien als sehr großer Standort mit 60,7 % und 148 Stimmen leisten.

An der PH Steiermark sind wir leider von 31,1% auf 18,2% abgestürzt.

Das neuerliche Antreten der ÖLI-Liste war wieder sicher für unsere Liste nicht von Vorteil.

DA:

Wir haben in Kärnten und in Wien weiter die Vorsitzführung. Im schwarzen/türkisen Oberösterreich konnte der Vorsitz gewonnen werden (+ 1 Mandat), herzliche Gratulation!

Auch in Wien konnte 1 Mandat gewonnen werden, herzliche Gratulation.

Als SLÖ-FSG sind wir fraktionell nur (mehr) an 4 von 14 Standorten vertreten. An der PH Steiermark konnte 2019 leider keine fraktionelle Liste erstellt werden.

Die Mandatsverteilung in den Das sieht folgend aus:

Kärnten: 5 : 1 mit Vorsitz

Oberösterreich: 4 : 4 mit Vorsitz

Wien: 6:2 mit Vorsitz

Salzburg: 1 : 5

Mit freundschaftlichen Grüßen
Peter Bleiweis (ZA-FSG )

Downloads (pdf) ZA Ergebnisse , DA Ergebnissse bundesweit

Bürokratie abbauen – Pädagogik stärken

#gemeinsam
An einer einfacheren Bürokratie arbeiten; z. B. Fahrscheine, Dienstreiseaufträge u. ä.

§59 – Vertrauen des Dienstgebers in die Durchführung durch die Mentorinnen und Mentoren.

Respektvoller und wertschätzender Umgang als Grundprämisse

#Transparenz

Zeitgerechte und relevante Information sowie Klarheit in Organisationsabläufe bringen; z. B. Umbau

Fairness und gerechte Ressourcenverteilung

Personalentwicklungsangelegenheiten in Absprache mit den Betroffenen treffen

#Partizipation

Beibehaltung der autonomen Möglichkeiten z. B. Methodenfreiheit

Das didaktische Know-How der Praxisschulen soll weiterhin eine anerkannte Säule der Lehrerinnen- und Lehrerausbildung bleiben.
-> Orte der gelebten Theorie (Didaktik live)

Stellenwert der Professionalisierung;
Qualitative Fort- und Weiterbildung

Verstärkte Kooperation mit Zentren der PH
Future learning lab, Haus der Mathematik u. ä.

Du hast die Wahl! 27.und 28.11.2019

#gemeinsam kandidieren wir für die Personalvertretung (PV) im Zentralausschuss (ZA) bundesweit sowie den Dienstellenausschuss (DA) und den Gewerkschaftlichen Betriebsausschuss (GBA) an der PH Wien.
Unsere KandidatInnen unterstützen und beraten Sie bei dienstrechtlichen Fragen sowohl vor Ort (DA und GBA) als auch gegenüber dem Ministerium durch den ZA. Unsere Aktivitäten erfolgen auf Anfrage der Mitarbeiter*innen vertraulich und transparent.
Die KandidatInnen der FSG für den DA an der PH Wien sind:

Für den ZA kandidieren aus unserem Haus:
3 Gerlinda Urban
9 Hans Peter Freudenthaler
12 Barbara Holub
17 Stefan Illedits

Für den GBA kandidieren:
1 Barbara HOLUB
2 Christian BERGER
3 Linda SPITZL
4 Hans Peter FREUDENTHALER
5 Olivia FISCHER
6 Benedikt VÖLKER
7 Stefan ILLEDITS
8 Angelika ZAGLER
9 Rainer GRUBICH
10 Gabriele GSTETTENBAUER
11 Tamara PEER
12 Renate MOSER
13 Sylvia NÖSTERER-SCHEINER

Der GBA wird nach dem Wahlergebnis der DA-Wahl zusammen gesetzt.
Das Ergebnis kommt bei der nächsten Gewerkschaftswahl (voraussichtlich 2021) zur Umsetzung.

# Partizipation # Transparenz

Wir setzen uns #gemeinsam neben der individuellen und anonymen persönlichen Beratung im DA und GBA u.a. für folgende Anliegen ein:

Die berufliche Planung der Mitarbeiter*innen erfordert #Transparenz und Planungssicherheit. Die allgemeine Beschreibung im Ziel- und Leistungsplan der PH Wien reicht dafür nicht aus. Organisationsentwicklung, Stellenausschreibungen und berufliche Weiterentwicklung der einzelnen Mitarbeiter*innen erfordern für die
Umsetzung ein konkretes Personalentwicklungskonzept, das
#transparent und #partizipativ mit den Vertretungen der Mitarbeiter*innen erarbeitet werden muss. Die berufliche Weiterqualifizierung von Mitarbeiter*innen (Doktorat, berufsspezifische, vertiefende Lehrgänge,…) muss seitens des Hauses motivierend unterstützt werden (Berücksichtigung von Dienstfreistellungen, Stundenplanerstellung, Dienstreisen,…).

Die Digitalisierung (kommt vom lat. digis = Finger und bedeutet „zählbar machen“) macht auch vor dem Bildungsbereich nicht halt. Die Basis für diesen Prozess ist die massenhafte Datensammlung (= Big Data als Ergebnis von Tests, Verwaltungsdaten, usw.) als Grundlage für die digitale Prozessverarbeitung des Bildungsbereiches. Lernen wird zur Rechenaufgabe für Maschinen.
Ist doch schön wenn uns die Maschinen Arbeit abnehmen oder? Leider sind der Prozess der Digitalisierung und die dahinter liegenden Algorithmen, ja nicht einmal die Basisdaten für die Betroffenen trotz DSGVO transparent und die Partizipation in dem Prozess beschränkt sich auf die Dateneingabe.

Pensionsrecht: FSG-GÖD fordert Abschlagsfreiheit auch für BeamtInnen

Liebe Kolleginnen und Kollegen! Heute Nacht im Parlament wurde etwas Großartiges beschlossen: Wer mindestens 45 Jahre gearbeitet hat (= 540 Beitragsmonate erworben hat), wird nicht mehr mit lebenslangen Pensionsabschlägen bestraft. Bisher hat gegolten: Auch wenn jemand 45 Jahre oder länger gearbeitet hat, musste er/sie bei einem Pensionsantritt vor dem Regelpensionsalter (Männer 65 Jahre, Frauen 60 Jahre) massive Abschläge hinnehmen. Diese Ungerechtigkeit wurde jetzt auf Antrag der SPÖ im Nationalrat beseitigt. Wer 45 Jahre gearbeitet hat, hat bei folgenden Pensionsarten (Antritt ab 1. Jänner 2020) keine Abschläge mehr: • Langzeitversichertenpension: Abschläge von bis zu 12,6% – abgeschafft!
Schwerarbeitspension: Abschläge von bis zu 9% – abgeschafft!
Invaliditätspension: Abschläge von bis zu 13,8% – abgeschafft!

Kindererziehungszeiten werden im Ausmaß von bis zu 5 Jahren (60 Monaten) angerechnet. Auch die Abschläge von bis zu 13,8% beim Sonderruhegeld nach dem Nachtschwerarbeitsgesetz gehören nun der Vergangenheit an. Das ist ein großer Erfolg, den wir wirklich feiern können. Darüber hinaus fordern wir als FSG in der GÖD, dass auch die Abschlagsfreiheit bei Ruhestandsversetzungen von BeamtInnen analog den oben stehenden Beschlüssen umgesetzt wird.

Mit freundschaftlichen Grüßen Hannes Gruber FSG-GÖD Bundesfraktionsvorsitzender GÖD Vorsitzender-Stv.

Aufruf zur Demo gegen Sozialabbau 21.9.2019

Die Zahl rechtsextremer Aktivitäten von FPÖ-Politikern ist stark gestiegen. Noch nie hat es so viele neue Skandale gegeben. Von 2013 bis 2018 konnte das Mauthausen Komitee Österreich 106 sogenannte „Einzelfälle“ einwandfrei dokumentieren. Seither – in nur rund einem Jahr – waren es bereits 63. Das heißt, es gab mehr als eine rechtsextreme Aktivität pro Woche. Die Dokumentation aller Fälle steht jetzt zum Download zur Verfügung: „Die FPÖ und der Rechtsextremismus. Viele Einzelfälle = Ein Muster“
   DEMO GEGEN SOZIALABBAU  Am 21. September 2019 findet in Wien eine Demonstration gegen Rassismus, Sozialabbau und Klimazerstörung statt. Das Motto: „Nie wieder Schwarz-Blau“. Beginn ist um 14 Uhr am Christian-Broda-Platz, 1060 Wien (U3/U6, Station Westbahnhof). Die FSG trifft sich um 13:30 Uhr in der Mariahilfer Straße, Ecke Stumpergasse. Teile diesen Termin mit deinen FreundInnen, KollegInnen und Bekannten.
 WAHL WIRD AM WAHLTAG ENTSCHIEDEN  Die GewerkschafterInnen in der SPÖ starteten diese Woche mit SPÖ-Vorsitzender Pamela Rendi-Wagner in die entscheidende Phase des Wahlkampfs. Mit aller Kraft muss verhindert werden, dass es zu einer weiteren Auflage von Türkis-Blau kommt. „Wir werden aufholen, und die Menschlichkeit wird siegen“, sagte Rendi-Wagner. Einen Bericht darüber gibt es auf fsg.at   • Fotogalerie von der VeranstaltungVideo mit Forderung zu PensionenInfos zum Programm und zu den KandidatInnen  
 BILANZ ÜBER TÜRKIS-BLAU: ARBEITNEHMERiNNEN VERDIENEN MEHR RESPEKT  Noch im Nachhinein stößt einem sauer auf, was Spenden-Kanzler Sebastian Kurz in seiner Amtszeit den arbeitenden Menschen alles zumutete. Aber auch viele Aussagen ließen aufhorchen. Eine Auswahl zum Nachlesen gibt es jetzt in der aktuellen Ausgabe unserer Zeitschrift „FSG direkt“. Hier klicken und gleich reinschauen!

NEUSTART!

Der Nationalrat hat heute der ÖVP-Alleinregierung unter Bundeskanzler Sebastian Kurz mehrheitlich das Misstrauen ausgesprochen. Eingebracht wurde dieser Antrag von der SPÖ. Die Politik des absoluten „Drüberfahrens“ ist damit vorerst beendet. Damit wurde auch der Weg frei gemacht für eine echte ExpertInnenregierung, die Österreich mit sicherer Hand zur Nationalratswahl im Herbst führen wird. Die Begründung des Antrags bzw. die Entwicklung bis zur heutigen Entscheidung gibt es jetzt unter www.fsg.at zum Nachlesen!
Wir sozialdemokratischen GewerkschafterInnen werden uns für einen sozialen Neustart in Österreich einsetzen. Wir stehen für einen starken Sozialstaat, für ein funktionierendes Gesundheitssystem, für mehr Steuergerechtigkeit und für eine fortschrittliche Gesellschaft. Wir sagen „Nein“ zu käuflicher Politik, wir wollen VerantwortungsträgerInnen, die ausschließlich der Bevölkerung verpflichtet sind.
Die sozialdemokratischen GewerkschafterInnen in Europa haben im EU-Wahlkampf großen Einsatz gezeigt. Dafür gebührt ihnen unser besonderer Dank!
Mit Evelyn Regner ist weiterhin eine starke Stimme für die ArbeitnehmerInnen im EU-Parlament vertreten. Es stehen große Herausforderungen an: Die EU muss soziale Gerechtigkeit noch stärker in den Mittelpunkt rücken. Gemeinsam werden wir weiter für faire Löhne und Gehälter sowie für gute Arbeitsbedingungen kämpfen. Mehr lesen!
FREUNDSCHAFT   Rainer Wimmer – Bundesvorsitzender
Willi Mernyi – Bundesgeschäftsführer
und dein FSG-Team

Haltung zeigen – Kurz abwählen!

An die SPÖ-Abgeordneten zum Nationalrat:

ES REICHT!
Die ÖVP hat durch die Koalition mit der FPÖ eine Regierung gebildet, die zuletzt nur noch durch gesetzliche Maßnahmen auffiel, die den sozialen Frieden in Österreich massiv bedrohten, Armutsgefährdung und Überwachungsmaßnahmen steigerten sowie Kinder und Asylant*innen aussondern. Wir alle haben das hautnah erlebt.

Die schon lange fällige Auflösung der rechtskonservativen Koalition mit der FPÖ wurde nun von ÖVP-KURZ in einer Art und Weise umgesetzt, die eine veritable Regierungskrise auslöste. Zack,zack wurde von einer unmenschlichen Regierungsarbeit auf eine ebenso bedrohliche Wahlkampfarbeit umgestellt. Nunmehr stehen der KURZschen ÖVP Ministerien und Regierungsarbeit für die Umsetzung eines Wahlkampfes mit rechtskonservativen Zielen zur Verfügung.

ES REICHT!

Die Rückschritte in der Bildungspolitik sind deutlich sichtbar:
# Mehr Selektion und Aussonderung durch Deutschförderklassen und Cooldown-Klassen.
# Kürzung der finanziellen Mittel für Fördermaßnahmen an Schulen und in der Aus- und Fortbildung an den Pädagogischen Hochschulen.
# Unnötigen Stress für Schüler*innen und Lehrer*innen durch Einführung von fragwürdigen Testungen zur Selektion (z.B. MIKA-D).
# Fehlen von Maßnahmen zur Förderung der Medienbildung mit digitalen Medien.
# Abschaffung der Neuen Mittelschule und Wiedereinführung eines “Zweiklassensystems” im Hinblick auf Lehrpläne und Beurteilung in der Sekundarstufe
# Wiedereinführung von frühzeitig verpflichtenden Ziffernnoten und Erleichterung des “Sitzenbleibens” in der Primarstufe
# Abkehr vom System eines vertrauensvollen Miteinander in der Schule hin zu einer restriktiven Strafkultur (z.B bei Verletzungen der Schulpflicht)

Die Liste lässt sich noch verlängern.

ES REICHT!

Wir fordern die Parteileitung und die Abgeordneten der SPÖ im Nationalrat auf, die Macht der KURZschen ÖVP zu stoppen und die verbleibende KURZ-Regierung im Parlament abzuwählen.

Es gilt nun eine klare Haltung einzunehmen, rechtem und rechtsextremem Gedankengut KEINERLEI Plattform zu bieten und aufzuzeigen, wie eine solidarische und menschliche Gesellschaft durch zukünftige Regierungsarbeit der SPÖ ermöglicht werden kann. NEUWAHLEN sind gut – aber nur wenn es gelingt, die Fortführung der KURZschen erzreaktionären und rückschrittlichen Politik im Weiteren zu verhindern.

Daher gilt es: HALTUNG ZEIGEN und nicht zaudern.