Archiv der Kategorie: Veranstaltung

SLÖ-PH Wien: Hauptversammlung 2019

Wir laden alle Mitglieder des SLÖ-PH Wien recht herzlich zur jährlichen Hauptversammlung ein! Es freut uns sehr heuer den Bildungssekretär der Wiener SPÖ Mag. Marcus Schober als Gastredner begrüßen zu dürfen. 

Wann: Donnerstag, 16. Mai 2019 um 18:00 Uhr
Wo: Bildungszentrum SPÖ WienPraterstraße 25, 1020 Wien (U1 Nestroyplatz, 2min. Fußweg)
Anträge können per Mail bis 25.April 2019 an office@sloe-phwien.org gestellt werden.

Diskurs: Gerhard Schmid – Sozialdemokratische Bildungsstrategien

Der gerade erschienene „Nationale Bildungsbericht 2018“ untermauert einmal mehr, dass in der österreichischen Bildungslandschaft nach wie vor keine Chancengerechtigkeit herrscht. Die Bildung der Eltern ist weiterhin ein entscheidender Faktor für den Kompetenzerwerb von Schülerinnen und Schülern. Der Zugang zu höheren Qualifikationen ist bereits durch vorherige Selektionsprozesse bestimmt.  Das Thema Bildung nimmt in der Sozialdemokratie eine bedeutende Stellung ein. Welche Ideen und Strategien aus sozialdemokratischer Sicht können den ernüchternden Ergebnissen des Bildungsberichts entgegenwirken und für mehr Chancengerechtigkeit sorgen? Welche möglichen Handlungsfelder und Anknüpfungspunkte ergeben sich daraus auf unseren Bereich der PädagogInnenbildung? 

Wann: Montag, 29.April 2019 um 18:00 Uhr
Wo: Bildungszentrum SPÖ WienPraterstraße 25, 1020 Wien (U1 Nestroyplatz, 2min. Fußweg) 

Nationaler Bildungsbericht 2018 https://www.bifie.at/nbb2018/

DO! 17.1.2019 Bildungsdemo!

Der SLÖ-PH Wien ruft zur Teilnahme an der Donnerstagsdemo am 17.1.2019 in Wien auf!

Kritik des SLÖ PH Wien am „Pädagogikpaket“ ist hier nachzulesen.

Treffpunkt: 18 Uhr – Landstraßer Hauptstraße 26, 1030 Wien

Gemeinsam mit der IG DaZ DaF Basisbildung (IG Arbeitsbedingungen DAZ Basisbildung – Organisierung gegen Ausbeutung) und weiteren kritischen Bildungsinitiativen sowie mit Lehrer*innen, Schüler*innen und Eltern, die für gleichberechtigten Zugang zu guter Bildung für Alle kämpfen, rufen wir einander und auch allen, die noch nicht dabei sind, zu:

Demo bildet! Bildet Demos!

Vielstimmig wehren wir uns gegen die Bildungspolitik dieser Regierung. Denn die Bildung, die wir wollen, ist keine Ware und auch kein Allheilmittel. Sie gehört nicht dem Markt und nicht den Eliten. Sie soll aus uns weder produktive Arbeitskräfte noch vereinheitlichte Menschen machen.

Die Bildung, die wir wollen und für die wir gemeinsam kämpfen, bringt Inklusion statt Ausgrenzung, stärkt die Vielstimmigkeit und macht Schluss mit dem Deutsch- und Einheitswertezwang.

Die Bildung, die wir wollen, macht solidarisch, frei und widerständig, nährt unser Begehren nach Wissen und Veränderung. Sie lehrt uns, die gewaltvollen Verhältnisse zu beenden.

Wir sind jetzt zusammen und zusammen lernen und kämpfen wir. Wir bilden Demos, bilden uns weiter, auch auf Demos, wir bilden Versammlungen und Aktionen, Unterstützungsgruppen und Widerstandszellen. Gemeinsam bilden wir die Praxis der Freiheit und Veränderung, die Gerechtigkeit und ein gutes Leben für Alle bringt.

Wir treffen uns vor dem Österreichischen Integrationsfonds in der Landstraßer Hauptstraße 26 im 3. Bezirk und und gehen von hier aus in einer Demonstration zu einer Zwischenkundgebung am Hauptbahnhof. Von dort ziehen wir dann weiter nach Favoriten zur Abschlusskundgebung am Keplerplatz.

Den Regierenden, Nutznießer_innen und Mitläufer_innen werden wir ausrichten:

„Ihr werdet euch noch wundern, wer da aller Demos bildet!“

Weitere Infos: https://wiederdonnerstag.at/

Das Bündnis „Heisser Herbst“ ruft auf:

Breiter Protest zum ersten Jahrestag von Schwarz-Blau

Großdemo gegen die Regierung Kurz-Strache am Samstag in Wien

Wien (OTS) – Am 15. Dezember wird eine Demonstration mit zehntausenden TeilnehmerInnen aus ganz Österreich der Regierung Kurz-Strache ein lautstarkes Ständchen zu ihrem ersten Geburtstag singen. Dazu ruft ein breites Bündnis gewerkschaftlicher, antifaschistischer und fortschrittlicher Organisationen auf.  

„Während wir uns ‚freiwillig‘ dumm und deppert hackeln sollen, regnet es Steuergeschenke für Großunternehmen und die oberen fünf Prozent. Um von ihrer antisozialen Politik abzulenken, werden Menschen gegeneinander aufgehetzt und Geflüchtete zu Sündenböcke für alles erklärt,“ fasst Käthe Lichtner vom Bündnis „Heißer Herbst“ die Agenda der Regierung nüchtern zusammen.

Für die breite Mehrheit der in Österreich lebenden Menschen ist ein Jahr Schwarz-Blau kein Grund zu feiern. Denn eine Politik, die den Ärmsten nimmt und den Reichsten gibt, die die Spaltung der Gesellschaft, Rassismus und Hetze befeuert, stellt keine Alternative dar. Lichtner weiter: „Es reicht. Seit Jahrzehnten trägt die Bevölkerungsmehrheit die Kosten für Spar- und Kürzungsmaßnahmen. Einige wenige werden gleichzeitig immer reicher und reicher. Wir haben es satt, dass gegen Menschen gehetzt wird, die vor Hunger, Krieg und Elend fliehen, während die Mächtigen immer mächtiger werden. Uns reicht es mit Schwarz-Blau und ihrer menschenverachtenden Politik.

An der Demonstration beteiligen sich neben zahlreichen antifaschistischen Bündnissen aus den Bundesländern unterschiedliche Initiativen: Gewerkschaftliche Organisationen, feministische, ökologische und antirassistische Zusammenhänge. Gemeinsam werden wir ein starkes Zeichen gegen die Politik des sozialen Kahlschlags von Schwarz-Blau setzen.

Nach Diskussionen mit der Landespolizeidirektion Wien wurde folgende Route festgelegt:
Christian-Broda-Platz (Treffpunkt 14:00) – Gürtel – Burggasse – Bellariastraße – Ring – Heldenplatz 

Großdemonstration gegen Schwarz-Blau

Gemeinsam gegen Rechtsruck, Rassismus und Sozialabbau

Samstag, 15. Dezember 2018

14:00, Christian-Broda-Platz (Westbahnhof)  

Stellungnahme der Koordinierungsplattform Heißer Herbst zur möglichen Teilnahme nationalistischer Kräfte: https://heisserherbst807060605.wordpress.com/2018/12/11/stellungnahme-grossdemo-nationalismus-unerwuenscht/


SSR meets PH-WIEN: Deutschförderklassen – Förderung oder Ghetto?!

mit PSI Regina Grubich-Müller

Wie sieht die erste „Zwischenbilanz“ seit Einführung der neuen Deutschförderklassen in Wien aus? Wie steht es um die befürchtete Segregation der Kinder?  Werden hier tatsächlich „Ghettos“ geschaffen oder den Schüler*innen neue Förderungsmöglichkeiten eröffnet? Ist der administrative und organisatorische Mehraufwand für Schulleitungen zu „handeln“?  Gibt es bereits Klarheit über den Lehrplan und die Inhalte dieser neuen Klassen? Wie sehen die semesterweisen Testungen der Kinder aus? Gibt es dafür zusätzliche Ressourcen?

Erste Erfahrungswerte und Berichte aus direkter Hand von PSI Regina Grubich-Müller zu diesem hoch brisantem Thema werden dazu erörtert und diskutiert.

Wann: Dienstag, 20. November 2018
um 18:00 Uhr
Wo: im ZV, Rauhensteingasse 5
1010 Wien

 

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen und einen spannenden und diskursiven Abend!

Freundschaft!