Archiv der Kategorie: Information

GBA: Erholungsurlaub Anträge

Auf Initiative der FSG im GBA wurde in mehreren Verhandlungsrunden mit den StundenplanmacherInnen, den Institutsleitungen und dem Rektorat die Möglichkeit geschaffen, Erholungsurlaub unter gewissen Rahmenbedingungen bereits vor der Fertigstellung der Stundenpläne bewilligt zu bekommen. Dies soll den MitarbeiterInnen bei Bedarf eine längerfristige Urlaubsplanung ermöglichen.

Zum Download (pdf):
Antrag GBA Planung des Erholungsurlaubes PH Wien
* Rektorat: Organisatorische Rahmenbedingungen für Hochschullehrpersonen

Bericht zur Hauptversammlung 20.März 2017

Bei der diesjährigen Hauptversammlung des SLÖ-PH Wien durften wir uns über den Besuch des amtsführenden Stadtschulratspräsidenten Mag. Heinrich Himmer freuen.

Nach der Eröffnung der Sitzung und einführenden Worten durch den Vorsitzenden Dr. Thomas Strasser, betonte der Präsident in seinem Impulsreferat die Wichtigkeit von Austausch und Zusammenarbeit zwischen Stadtschulrat für Wien und der PH Wien, vor allem vor dem Hintergrund der geplanten Bildungsreform.

Dabei betont er die bisher geleistete gute Arbeit an den Schulen und spricht sich in Erinnerung an den Schulreformer Otto Glöckel, für eine notwendige weitere Schulentwicklung aus.

Neben kritischen Stimmen zum geänderten Bestellungsverfahren für die Stelle der Rektorin/des Rektors bzw. der Vizerektorin/des Vizerektors der PHW, wird auch von mehreren Seiten Kritik zum Schulautonomievorhaben von Mitgliedern des Vereins dem amtsführenden Präsidenten mit auf den Weg gegeben.

Nach der Verabschiedung des Präsidenten und den Berichten von Kassier, Rechnungsprüfung und Kontrolle, sowie einem Bericht von Christian Berger zu dem Antrag bzgl. Statutenänderung, werden alle Anträge einstimmig angenommen.

Nach weiteren Informationen über die nächsten Veranstaltungsschwerpunkte des SLÖ-PH Wien, dankt Dr. Barbara Holub dem Vorsitzenden für seine engagierte Arbeit im letzten Jahr, welcher die Sitzung daraufhin mit einem Dank an die Anwesenden schließt.

Freundschaft

Bericht: Harald Knecht, SLÖ-PHW Vorsitzender-Stv.

Download Protokoll zur Hauptversammlung – SLOE_20032017 FINAL

FSG aktiv: Umwandlung Dienstverhältnisse

Informationsschreiben des GBA der PH Wien

Betreffend Umwandlung der Dienstverhältnisses von Dienstzuteilungen in Verträge

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie bei der letzten Dienstbesprechung vom Rektorat informiert wurde, wird vom Ministerium eine Reduktion der Dienstzuteilungen für LandeslehrerInnen in den nächsten Jahren verlangt. Dies ist prinzipiell kein neues Vorhaben und grundsätzlich begrüßenswert, da es dadurch zu klareren Dienstverhältnissen kommt.

Dienstzuteilungen waren immer nur zur befristeten und ergänzenden Überbrückungen angedacht, haben jedoch über die Jahre zu einer beträchtlichen Schieflage in den Anstellungsverhältnissen geführt. Anstelle von direkten Anstellungsverhältnissen (StammlehrerInnen) sind nun bereits fast 50% der an der PHW tätigen Personen – inklusive LehrerInnen an den Praxisschulen der PHW – dienstzugeteilt. Ziel des Ministeriums ist es nun, die Dienstzuteilungen in ein direktes Anstellungsverhältnis an der PH umzuwandeln. Dies betrifft vor allem PH2 Stellen. (Für PH1 Dienststellen gibt es ein eigenes Verfahren. Diese werden ohnehin extra ausgeschrieben und unterliegen einem gesonderten Genehmigungsverfahren.)

Das Vorhaben der Bereinigungen der Dienstverhältnisse ist vermutlich auch im Kontext der angekündigten Autonomie der PHs zu sehen. Ein Übergang in welche Form auch immer, ist leichter mit klaren Dienstverhältnissen zu bewerkstelligen.

Seitens des GBA ist nun keine allgemein gültige Empfehlung möglich. Eventuelle Umstiege von Dienstzuteilung in ein PH Anstellungsverhältnis erfordern aufgrund der individuell unterschiedlichen Ausgangslagen sehr persönliche Entscheidungen.

Rahmenbedingungen und Möglichkeiten sind folgende:

  1. BundeslehrerInnen können um eine Versetzung ansuchen, müssen aber die dienstrechtlichen Voraussetzungen für PH2/ph21 (Schema L1/l1 + 4 Jahre Praxis + Publikationen) erfüllen.
  1. Für LandeslehrerInnen muss davon ausgegangen werden, dass eine PH2 Dienststelle seitens der PH Wien vorhanden ist. Es müssen die dienstrechtlichen Ernennungserfordernisse für PH2/ph2 2 erfüllt werden, wobei folgende derzeitige Anstellungsverhältnisse zu unterscheiden sind:
    1. Pragmatisierte LandeslehrerInnen PH3 (L2a2)
      1. mit Differenzzulage zu PH2 (L1)
      2. ohne Differenzzulage PH2 (L1)
    2. Vertragliche LandeslehrerInnen PH3 (L2a2)
      1. mit PH2 (L1) Differenzzulage
      2. ohne PH2 (L1) Differenzzulage
    3. PraxisschullehrerInnen

Bei einem Wechsel des Dienstverhältnisses sind folgende Punkte zu beachten:

  • Es gibt an der PHW keine neuen pragmatischen Dienstverhältnisse, sondern nur vertragliche.
  • Es gibt zwei dienstrechtliche Möglichkeiten in Bezug auf das bestehende Dienstverhältnis zum Land:
    1. Kündigung beim Land
    2. Karenzierung. Diese ist prinzipiell auf unbestimmte Zeit möglich, jedoch nur mit Einverständnis des Dienstgebers (Land/SSRfW), wobei dieser das Recht hat, die Karenzierung jährlich aufzukündigen.
  • Es kann zu einem Vorbildungsausgleich (vormals Überstellungsverlust) kommen (vgl. Anlage 2: BDG § 12a)
  • PraxisschulllehrerInnen werden bei einem Vertragswechsel von LandeslehrerInnen zu BundeslehrerInnen. Sie verbleiben somit im Lehrerdienstrecht.
  • Bei einem Wechsel von pragmatisierten LandeslehrerInnen in Vertragsanstellung an der PH wird auch ein Wechsel der Pensionskasse erforderlich. Die konkreten Auswirkungen können nur individuell geklärt werden. Bei Personen, deren Pensionsantritt voraussichtlich in weniger als 15 Jahren erfolgt, kann es dabei zu Verlusten bzw. Doppelzahlungen kommen.

Wir versuchen weiterhin gesicherte Informationen in dieser Angelegenheit zusammenzutragen. Sobald es Ergänzungen, Konkretisierungen gibt, informieren wir euch gerne. Da die konkreten Bedingungen zu einem Anstellungswechsel oft von der persönlichen Berufslaufbahn abhängen, können wir keine allgemein gültigen Auskünfte erteilen, wir bieten euch aber gerne auf Anfrage individuelle Beratungen an.

Diesbezügliche Anfragen bitte an christian.sevcik@phwien.ac.at (ZA) zu richten.

Für den GBA

Barbara Holub (Vorsitzende)

Wien, Februar 2017

Gewerkschaftlicher Betriebsausschuss

Pädagogische Hochschule Wien

Grenzackerstraße 18 ,1100 Wien

gba@phwien.ac.at

2 siehe Fußnote 1

ÖGB/AK Kampagne: Soziale Rechte haben Vorrang

Liebe Kolleginnen und liebe Kollegen,

seit Jahren setzen sich ÖGB, AK und die europäischen Gewerkschaften für einen grundlegenden politischen Kurswechsel in Europa ein.  Wir wollen ein Ende der verheerenden Kaputtsparpolitik und des Sozialabbaus. Wir setzen uns ein für Wachstum, Beschäftigung und starke soziale Rechte in der gesamten EU!

Die EU-Kommission hat eine Online-Konsultation zu der geplanten „Europäischen Säule sozialer Rechte“gestartet, die noch bis Jahresende läuft.

ÖGB, AK und der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) starten nun eine Online-Kampagne, damit sich jede und jeder mit wenigen Klicks an dieser Konsultation beteiligen kann:

Unter http://socialrightsfirst.eu/de kannst Du Deine Stimme für ein soziales Europa abgeben.

Beteilige Dich an unserer Initiative und gib der EU-Kommission ein deutliches Zeichen:

Soziale Rechte müssen Vorrang vor wirtschaftlichen Freiheiten haben – in ganz Europa!

Mit wenigen Klicks kannst Du die Forderungen der europäischen Gewerkschaften unterstützen und an die EU-Kommission schicken.

Es verbleiben noch 26 Tage, um bei der Konsultation mitzumachen.

Bitte unterstütze unsere Forderungen nach einer starken sozialen Säule in der EU und beteilige Dich an unserer Aktion!

Vielen Dank für Eure Unterstützung!

Mit kollegialen Grüßen

Erich Foglar                                 Mag. Bernhard Achitz
ÖGB-Präsident                          Leitender Sekretär

Ergebnis Gehaltsverhandlungen 2017

Gehaltserhöhung ab 1.Jänner 2017 1,3 Prozent

Nach konstruktiven Verhandlungen haben die Gewerkschaften der Öffentlichen Dienste mit den VertreterInnen der Bundesregierung eine Einigung erzielt.

Bei einer Inflationsrate von 0,75% werden ab 1.Jänner 2017 (Laufzeit bis 31.Dezember 2017) die Gehälter der BeamtInnen des Dienststandes, die Monatsentgelte der Vertragsbediensteten und Bediensteten mit einem Sondervertrag sowie Zulagen, Nebengebühren und die Überleitungsbeträge um 1,3% erhöht.

Mit diesem sehr guten Abschluss ergibt sich neben der vollen Abgeltung der Inflation ein deutlicher Reallohnzuwachs durch einen erheblichen Anteil am Wirtschaftswachstum!

Mit freundschaftlichen Grüßen,

Hannes Gruber

Gehaltstabellen_2017 -pdf download

Aktuelles aus dem DA/ZA

Der DA-Lehrende informiert:

Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege,

anbei wichtige Informationen bezüglich „Anpassung der Differenzzulage“, „Pensionskonto“ und „Autonomie an Schulen“ aus dem 7-ZA-Rundschreiben  und untenstehend noch eine zusätzliche Information bezüglich möglichen Übergenüssen.

Weiters darf ich einen vorweihnachtlichen Punschnachmittag der ÖH PH Wien mit dem DA-Lehrende vorankündigen: 20.12.2016 vor dem Haus 4.

Für schnellentschlossen Austria Wien Fans: bei Christian Sevcik gibt es Gratiskarten (Schulaktion) für das UEFA Match FK Austria Wien vs Astra Giurgiu am Do. 24.11. Einlass 19:30, Beginn 21:00 –  abzuholen bei ihm im Büro 4.1.012 heute (Mi.) bis 17:30 und morgen (Do.) von 10:00 bis 12:00 und von 15:00 bis 17:30 Uhr.

Liebe DA-Obleute!

Zu Eurer INFO betreffend Übergenüsse

Es erging an einige Kolleginnen und Kollegen die Information, dass im Zuge der Überleitung in das neue Besoldungssystem die Höhe der Dienstzulage gemäß § 59a Abs. 4 und 5 GehG mit 1. Jänner 2016 neu ermittelt werden musste.

Aufgrund der Bestimmungen des § 59e GehG entstand dadurch bei einigen Kolleginnen und Kollegen mit der November-Abrechnung ein Übergenuss, der von ihren Bezügen in Raten einbehalten wird.

  1. Wie bereits mitgeteilt ist aufgrund unserer Initiative die Korrektur dieser Bestimmung mit dem BKA in intensiver Diskussion.
  2. Unabhängig davon ist der ZA mit dem Ersuchen an den Dienstgeber herangetreten, die Übergenüsse in diesen Fällen nicht einzufordern.

           (Aufgrund der Komplexität der Thematik und der nicht zu erwartenden und auch nicht angekündigten plötzlich auftretenden Verluste im Vergleich    zum Altrecht, die auch im Abrechnungsprozedere nicht augenscheinlich erkannt und umgesetzt worden sind, wurden die angewiesenen Beträge im   guten Glauben empfangen.)

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Vancura

 

 

 

für den DA-Lehrende,

 

Jürgen Kellner

 

Vorrückungsstichtag: Anrechnung Vordienstzeiten

Manches wirkt wie eine „unendliche Geschichte“.  Heute erreichte uns eine Darstellung der Lage aus Sicht der GÖD zur Anrechnung der Vordienstzeiten  . Auch der Europäische Gerichtshof wurde bereits mit der Sache befasst.

„Kernstück der „Bundesbesoldungsreform 2015“ ist die Überleitung bestehender Dienstverhältnisse auf Basis einer pauschalen Festsetzung des Besoldungsdienstalters. Für diese pauschale Festsetzung war das volle Gehalt maßgebend, das im Februar 2015 bezogen wurde („Überleitungsbetrag“). Zur Abkoppelung des Altrechts sieht die Reform vor, dass alle früheren Fassungen des Gehaltsgesetzes betreffend Vorrückungsstichtag und besoldungsrechtlicher Stellung auf laufende und
künftige Verfahren bezüglich Vorrückungsstichtag nicht mehr anzuwenden sind….
In einem ausführlichen Erkenntnis hat der VwGH im September 2016 festgehalten, dass über Anträge auf Feststellung des  Vorrückungsstichtages bzw. Feststellung der  besoldungsrechtlichen Stellung im Altrecht trotz der Besoldungsreform und ungeachtet der bereits erfolgten Überleitung weiterhin nach der Gesetzeslage vor der Bundesbesoldungsreform 2015“, aber unter Berücksichtigung von Unionsrecht (keine Altersdiskriminierung durch einen fünfjährigen, ersten Vorrückungszeitraum) zu entscheiden ist. Dies bedeutet, dass die erste Vorrückung nicht erst nach fünf Jahren, sondern bereits nach zwei Jahren zu erfolgen hat. Eine rückwirkende Neubemessung des Überleitungsbetrages und somit des Besoldungsdienstalters wäre die Folge.“ (vgl. Göd-Info)

Zum Nachlesen der Story: Vordienstzeiten-goed-Info (pdf download)

SLÖ PH Wien Newsletter 2

Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Mitglieder!

Sehr gerne dürfen wir euch den 2. SLÖ-PHW-Newsletter übermitteln.

Statuten-AG

Der Vorstand des SLÖ-PHW sichtete die aktuellen Statuten des Vereins, um diese in Zukunft zu adaptieren bzw. weiterzudenken. Der installierte Think-Tank (bestehend aus Mitgliedern des Vorstandes) kam nach erster Einschätzung zur der Einsicht, dass eine gewisse Notwendigkeit zur Statutenänderung in bestimmten Punkten gegeben sei (z.B. Mitgliedschaft, inhaltliche Anpassung/Re-framing, etc.). Deshalb sind alle Mitglieder des SLÖ-PHW recht herzlich eingeladen (im Rahmen von sich regelmäßig treffenden Arbeitsgruppen: AG „Statuten“) mitzuarbeiten. InteressentInnen melden sich bitte bis 15.9.2016 bei Harald Knecht (harald.knecht@gmail.net).

Webauftritt: SLÖ-PHW www.sloe-phwien.org

Die ReferentInnen für Öffentlichkeitsarbeit haben einen Domain-Redirect erstellt und es freut uns sehr, dass in Zukunft unser SLÖ-PHW-Blog/Webauftritt mit Neuigkeiten, Statements, Funktionen, Team, Diskussionen kontinuierlich wachsen wird. Ein regelmäßiger Blick darauf wird sich lohnen.

Mailverteiler

Der SLÖ-PHW ist auf ein professionelles Mailverteilersystem umgestiegen, um die Mitgliederverwaltung und Informationspolitik effizienter und direkter zu gestalten. Ihr habt bereits in den letzten Tagen eine Willkommensmail zum Verteiler erhalten.
InteressentInnen können sich hier eintragen: Abo-Newsletter

Neues Vereinslogo

Der Vorstand des SLÖ-PHW wird sich mit einem Re-Design des bestehenden Logos in nächster Zeit beschäftigen. Infos folgen.

SLÖ-PHW-Sommerfest

Im Anschluss an die 3. Vorstandssitzung des SLÖ-PHW fand am 21.06.2016 ein Sommerfest für SLÖ-PHW-Mitglieder und FreundInnen in netter und vor allem informativer Runde statt. Wir nutzten den Abend, neue Mitglieder kennenlernen zu dürfen und gemeinsam mit bestehenden Mitgliedern über unterschiedlichste Themen zu sprechen. Fotos im Anhang.

Nachlese Perspektive ZV

Die neueste Ausgabe der Perspektive des ZV mit einem Beitrag zum SLÖ-PHW findest du hier.

Mitgliedschaft

Der SLÖ-PHW freut sich über neue Mitglieder. Wenn ihr Interessentinnen kennt, bitten wir euch um die Weitergabe folgender Links/Infos/Kontakte:

Im Namen des gesamten Vorstandes wünschen wir eine erholsame Sommerzeit! Freundschaft!

Thomas Strasser