Archiv der Kategorie: GBA

gpa-djp: Aufruf zum Protestmarsch am 24. Jänner in Wien

Demonstrieren ist gesund! Gemeinsam mit anderen Menschen macht mensch selbst Bewegung…

Diesmal ruft die Gewerkschaft zur solidarischen Unterstützung der Kollektivvertragsverhandlungen auf:

Wir werden gemeinsam vom Platz der Menschrechte durch die Mariahilfer Straße in die Apollogasse zum Hauptsitz des SWÖ-Arbeitgeberverbands marschieren und dort mit Nachdruck auf unsere Forderungen hinweisen.

Wir ersuchen dich als GewerkschafterIn uns und die betroffenen KollegInnen dabei solidarisch zu unterstützen, damit wir im Sinne der ArbeitnehmerInnen einen positiven Abschluss tätigen können.

Treffpunkt: 15:00 Uhr
Wo: Platz der Menschenrechte, 1070 Wien, Mariahilfer Straße 1
Dauer: ca. 2 Stunden
Protestmarsch über die Mariahilfer Straße
Abschlusskundgebung gegen 17:00 Uhr, 1060 Wien, Apollogasse 4

weitere Infos: Webseite gpa-djp

Jour Flex FSG- 23.10.2017 17 Uhr

heferlDie FSG-PH Wien lädt zum nächsten fraktionellen Jour Flex:

Thema: Neuigkeiten aus gewerkschaftlicher Sicht – wie geht’s weiter?

Termin: 23.Oktober 2017 – 17 – ca. 19 Uhr

Ort: PH Wien, Raum 2.2.034 (Forscherwerkstatt)

Einerseits wollen wir euch über die Veränderungen im DA  und ZA informieren, die aktuellen Themen und Vorhaben (PH-Autonomie, Verwaltungsfragen, …) diskutieren, eure Fragen und Anregungen für die gewerkschaftliche Arbeit erfahren.

Wir freuen uns auf euer Kommen und ersuchen um Anmeldung per mail an christian.berger@phwien.ac.at, damit wir für die Planung in etwa wissen, wieviele Personen kommen wollen.

GBA: Erholungsurlaub Anträge

Auf Initiative der FSG im GBA wurde in mehreren Verhandlungsrunden mit den StundenplanmacherInnen, den Institutsleitungen und dem Rektorat die Möglichkeit geschaffen, Erholungsurlaub unter gewissen Rahmenbedingungen bereits vor der Fertigstellung der Stundenpläne bewilligt zu bekommen. Dies soll den MitarbeiterInnen bei Bedarf eine längerfristige Urlaubsplanung ermöglichen.

Zum Download (pdf):
Antrag GBA Planung des Erholungsurlaubes PH Wien
* Rektorat: Organisatorische Rahmenbedingungen für Hochschullehrpersonen

FSG aktiv: Umwandlung Dienstverhältnisse

Informationsschreiben des GBA der PH Wien

Betreffend Umwandlung der Dienstverhältnisses von Dienstzuteilungen in Verträge

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie bei der letzten Dienstbesprechung vom Rektorat informiert wurde, wird vom Ministerium eine Reduktion der Dienstzuteilungen für LandeslehrerInnen in den nächsten Jahren verlangt. Dies ist prinzipiell kein neues Vorhaben und grundsätzlich begrüßenswert, da es dadurch zu klareren Dienstverhältnissen kommt.

Dienstzuteilungen waren immer nur zur befristeten und ergänzenden Überbrückungen angedacht, haben jedoch über die Jahre zu einer beträchtlichen Schieflage in den Anstellungsverhältnissen geführt. Anstelle von direkten Anstellungsverhältnissen (StammlehrerInnen) sind nun bereits fast 50% der an der PHW tätigen Personen – inklusive LehrerInnen an den Praxisschulen der PHW – dienstzugeteilt. Ziel des Ministeriums ist es nun, die Dienstzuteilungen in ein direktes Anstellungsverhältnis an der PH umzuwandeln. Dies betrifft vor allem PH2 Stellen. (Für PH1 Dienststellen gibt es ein eigenes Verfahren. Diese werden ohnehin extra ausgeschrieben und unterliegen einem gesonderten Genehmigungsverfahren.)

Das Vorhaben der Bereinigungen der Dienstverhältnisse ist vermutlich auch im Kontext der angekündigten Autonomie der PHs zu sehen. Ein Übergang in welche Form auch immer, ist leichter mit klaren Dienstverhältnissen zu bewerkstelligen.

Seitens des GBA ist nun keine allgemein gültige Empfehlung möglich. Eventuelle Umstiege von Dienstzuteilung in ein PH Anstellungsverhältnis erfordern aufgrund der individuell unterschiedlichen Ausgangslagen sehr persönliche Entscheidungen.

Rahmenbedingungen und Möglichkeiten sind folgende:

  1. BundeslehrerInnen können um eine Versetzung ansuchen, müssen aber die dienstrechtlichen Voraussetzungen für PH2/ph21 (Schema L1/l1 + 4 Jahre Praxis + Publikationen) erfüllen.
  1. Für LandeslehrerInnen muss davon ausgegangen werden, dass eine PH2 Dienststelle seitens der PH Wien vorhanden ist. Es müssen die dienstrechtlichen Ernennungserfordernisse für PH2/ph2 2 erfüllt werden, wobei folgende derzeitige Anstellungsverhältnisse zu unterscheiden sind:
    1. Pragmatisierte LandeslehrerInnen PH3 (L2a2)
      1. mit Differenzzulage zu PH2 (L1)
      2. ohne Differenzzulage PH2 (L1)
    2. Vertragliche LandeslehrerInnen PH3 (L2a2)
      1. mit PH2 (L1) Differenzzulage
      2. ohne PH2 (L1) Differenzzulage
    3. PraxisschullehrerInnen

Bei einem Wechsel des Dienstverhältnisses sind folgende Punkte zu beachten:

  • Es gibt an der PHW keine neuen pragmatischen Dienstverhältnisse, sondern nur vertragliche.
  • Es gibt zwei dienstrechtliche Möglichkeiten in Bezug auf das bestehende Dienstverhältnis zum Land:
    1. Kündigung beim Land
    2. Karenzierung. Diese ist prinzipiell auf unbestimmte Zeit möglich, jedoch nur mit Einverständnis des Dienstgebers (Land/SSRfW), wobei dieser das Recht hat, die Karenzierung jährlich aufzukündigen.
  • Es kann zu einem Vorbildungsausgleich (vormals Überstellungsverlust) kommen (vgl. Anlage 2: BDG § 12a)
  • PraxisschulllehrerInnen werden bei einem Vertragswechsel von LandeslehrerInnen zu BundeslehrerInnen. Sie verbleiben somit im Lehrerdienstrecht.
  • Bei einem Wechsel von pragmatisierten LandeslehrerInnen in Vertragsanstellung an der PH wird auch ein Wechsel der Pensionskasse erforderlich. Die konkreten Auswirkungen können nur individuell geklärt werden. Bei Personen, deren Pensionsantritt voraussichtlich in weniger als 15 Jahren erfolgt, kann es dabei zu Verlusten bzw. Doppelzahlungen kommen.

Wir versuchen weiterhin gesicherte Informationen in dieser Angelegenheit zusammenzutragen. Sobald es Ergänzungen, Konkretisierungen gibt, informieren wir euch gerne. Da die konkreten Bedingungen zu einem Anstellungswechsel oft von der persönlichen Berufslaufbahn abhängen, können wir keine allgemein gültigen Auskünfte erteilen, wir bieten euch aber gerne auf Anfrage individuelle Beratungen an.

Diesbezügliche Anfragen bitte an christian.sevcik@phwien.ac.at (ZA) zu richten.

Für den GBA

Barbara Holub (Vorsitzende)

Wien, Februar 2017

Gewerkschaftlicher Betriebsausschuss

Pädagogische Hochschule Wien

Grenzackerstraße 18 ,1100 Wien

gba@phwien.ac.at

2 siehe Fußnote 1

Vertragssituation – Autonomie – Urlaubsanträge

In der im Anschluss an die Eröffnungskonferenz des heurigen Studienjahres abgehaltenen Informationsveranstaltung wurden seitens der MitarbeiterInnen Wünsche und Problempunkte artikuliert. Die FSG hat diese aufgegriffen und arbeitet an folgenden Themen:

  • Die Ankündigungen, die PHs in eine noch nicht näher definierte Autonomie zu entlassen, erfordert eine intensive Auseinandersetzung und auch Diskussion, damit in diesem Prozess auch die Sichtweise der MitarbeiterInnen berücksichtigt wird. Welche Chancen, aber auch welche Risken bergen die mit der Autonomie verbundene Organsationsentwicklung? Unsere GBA – Fraktion arbeitet derzeit an der Vorbereitung einer Veranstaltung dazu in Zusammenarbeit mit den KollegInnen aus dem DA und ZA, die dazu führen soll eigene Visionen zur Autonomie aus Sicht der MitarbeiterInnen zu entwickeln.
  • Bei der letzten Dienstbesprechung wurde uns mitgeteilt, dass das Ministerium eine Reduktion der Dienstzuteilungen vorgegeben hat. Dies ist prinzipiell kein neues Vorhaben und grundsätzlich begrüßenswert, da es dadurch zu klareren Dienstverhältnissen kommt. Dienstzuteilungen waren immer nur als befristete Überbrückungen und ergänzend gedacht, haben jedoch über die Jahre zu einer beträchtlichen Schieflage in den Anstellungsverhältnissen geführt. Anstelle von direkten Anstellungsverhältnissen (StammlehrerInnen) sind nun bereits fast 50% der an der PH tätigen Personen dienstzugeteilt. Ziel ist es, die Dienstzuteilungen schrittweise in ein direktes Anstellungsverhältnis an der PH umzuwandeln. Dies betrifft vor allem PH2 Stellen. Die FSG (GBA,DA,ZA) ist dabei die relevanten und vor allem aktuellen Infos zusammenzustellen. Ein Informationsschreiben des DA zur grundsätzlichen Information der MitarbeiterInnen wird demnächst ausgesandt.
  • Der GBA führt auf Initiative der FSG -Mitglieder derzeit intensive Gespräche zur Verbesserung der Urlaubsantrags- und vor allem Genehmigungsregelung. Ziel ist es, zur besseren individuellen Planung eine Möglichkeit zu schaffen, Urlaubsanträge im Umfang von bis zu 5 Tagen bereits vor der Stundenplanerstellung für das gesamte Studienjahr bewilligt zu erhalten.

ÖGB/AK Kampagne: Soziale Rechte haben Vorrang

Liebe Kolleginnen und liebe Kollegen,

seit Jahren setzen sich ÖGB, AK und die europäischen Gewerkschaften für einen grundlegenden politischen Kurswechsel in Europa ein.  Wir wollen ein Ende der verheerenden Kaputtsparpolitik und des Sozialabbaus. Wir setzen uns ein für Wachstum, Beschäftigung und starke soziale Rechte in der gesamten EU!

Die EU-Kommission hat eine Online-Konsultation zu der geplanten „Europäischen Säule sozialer Rechte“gestartet, die noch bis Jahresende läuft.

ÖGB, AK und der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) starten nun eine Online-Kampagne, damit sich jede und jeder mit wenigen Klicks an dieser Konsultation beteiligen kann:

Unter http://socialrightsfirst.eu/de kannst Du Deine Stimme für ein soziales Europa abgeben.

Beteilige Dich an unserer Initiative und gib der EU-Kommission ein deutliches Zeichen:

Soziale Rechte müssen Vorrang vor wirtschaftlichen Freiheiten haben – in ganz Europa!

Mit wenigen Klicks kannst Du die Forderungen der europäischen Gewerkschaften unterstützen und an die EU-Kommission schicken.

Es verbleiben noch 26 Tage, um bei der Konsultation mitzumachen.

Bitte unterstütze unsere Forderungen nach einer starken sozialen Säule in der EU und beteilige Dich an unserer Aktion!

Vielen Dank für Eure Unterstützung!

Mit kollegialen Grüßen

Erich Foglar                                 Mag. Bernhard Achitz
ÖGB-Präsident                          Leitender Sekretär

Ergebnis Gehaltsverhandlungen 2017

Gehaltserhöhung ab 1.Jänner 2017 1,3 Prozent

Nach konstruktiven Verhandlungen haben die Gewerkschaften der Öffentlichen Dienste mit den VertreterInnen der Bundesregierung eine Einigung erzielt.

Bei einer Inflationsrate von 0,75% werden ab 1.Jänner 2017 (Laufzeit bis 31.Dezember 2017) die Gehälter der BeamtInnen des Dienststandes, die Monatsentgelte der Vertragsbediensteten und Bediensteten mit einem Sondervertrag sowie Zulagen, Nebengebühren und die Überleitungsbeträge um 1,3% erhöht.

Mit diesem sehr guten Abschluss ergibt sich neben der vollen Abgeltung der Inflation ein deutlicher Reallohnzuwachs durch einen erheblichen Anteil am Wirtschaftswachstum!

Mit freundschaftlichen Grüßen,

Hannes Gruber

Gehaltstabellen_2017 -pdf download

Vorrückungsstichtag: Anrechnung Vordienstzeiten

Manches wirkt wie eine „unendliche Geschichte“.  Heute erreichte uns eine Darstellung der Lage aus Sicht der GÖD zur Anrechnung der Vordienstzeiten  . Auch der Europäische Gerichtshof wurde bereits mit der Sache befasst.

„Kernstück der „Bundesbesoldungsreform 2015“ ist die Überleitung bestehender Dienstverhältnisse auf Basis einer pauschalen Festsetzung des Besoldungsdienstalters. Für diese pauschale Festsetzung war das volle Gehalt maßgebend, das im Februar 2015 bezogen wurde („Überleitungsbetrag“). Zur Abkoppelung des Altrechts sieht die Reform vor, dass alle früheren Fassungen des Gehaltsgesetzes betreffend Vorrückungsstichtag und besoldungsrechtlicher Stellung auf laufende und
künftige Verfahren bezüglich Vorrückungsstichtag nicht mehr anzuwenden sind….
In einem ausführlichen Erkenntnis hat der VwGH im September 2016 festgehalten, dass über Anträge auf Feststellung des  Vorrückungsstichtages bzw. Feststellung der  besoldungsrechtlichen Stellung im Altrecht trotz der Besoldungsreform und ungeachtet der bereits erfolgten Überleitung weiterhin nach der Gesetzeslage vor der Bundesbesoldungsreform 2015“, aber unter Berücksichtigung von Unionsrecht (keine Altersdiskriminierung durch einen fünfjährigen, ersten Vorrückungszeitraum) zu entscheiden ist. Dies bedeutet, dass die erste Vorrückung nicht erst nach fünf Jahren, sondern bereits nach zwei Jahren zu erfolgen hat. Eine rückwirkende Neubemessung des Überleitungsbetrages und somit des Besoldungsdienstalters wäre die Folge.“ (vgl. Göd-Info)

Zum Nachlesen der Story: Vordienstzeiten-goed-Info (pdf download)