Archiv der Kategorie: FSG

Jour Flex FSG- 23.10.2017 17 Uhr

heferlDie FSG-PH Wien lädt zum nächsten fraktionellen Jour Flex:

Thema: Neuigkeiten aus gewerkschaftlicher Sicht – wie geht’s weiter?

Termin: 23.Oktober 2017 – 17 – ca. 19 Uhr

Ort: PH Wien, Raum 2.2.034 (Forscherwerkstatt)

Einerseits wollen wir euch über die Veränderungen im DA  und ZA informieren, die aktuellen Themen und Vorhaben (PH-Autonomie, Verwaltungsfragen, …) diskutieren, eure Fragen und Anregungen für die gewerkschaftliche Arbeit erfahren.

Wir freuen uns auf euer Kommen und ersuchen um Anmeldung per mail an christian.berger@phwien.ac.at, damit wir für die Planung in etwa wissen, wieviele Personen kommen wollen.

Offizielle Trauerfeier für Sabine Oberhauser am 5. März 2017

Werte Kolleginnen, werte Kollegen!

Anbei die Information über die offizielle Trauerfeier für Sabine Oberhauser:
Offizielle Trauerfeier für Sabine Oberhauser am 5. März

Im Einvernehmen mit der Familie von Sabine Oberhauser wird  bekanntgegeben, dass die offizielle Trauerfeier für Bundesministerin Sabine Oberhauser am kommenden Sonntag, dem 5. März 2017, in der Feuerhalle Simmering stattfindet. Die Öffentlichkeit hat die Möglichkeit, sich von 09.00 bis 11.00 Uhr in der Feuerhalle Simmering persönlich zu verabschieden. Die offizielle Trauerfeier beginnt um 13.00 Uhr in der Feuerhalle Simmering (Einlass für Trauergäste ab 12.00 Uhr).

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Gesundheit und Frauen
Sabine Leidinger, MSc
Philipp Lindner, BA
+43 1 71100 644511
sabine.leidinger@bmgf.gv.at
philipp.lindner@bmgf.gv.at
www.bmgf.gv.at

mit freundschaftlichen Grüßen
euer FSG-Team

Große Trauer und tiefe Betroffenheit vom Tod der ehemaligen Vizepräsidentin Sabine Oberhauser

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

gestern ist mit Sabine Oberhauser eine großartige Freundin und  Kollegin von uns gegangen. Sabine war nicht nur eine sehr kluge, lebensfrohe und tapfere Frau, sondern auch eine engagierte Gewerkschafterin, die kraft ihrer Persönlichkeit und dank ihres Einsatzes viele Menschen für ihre Anliegen, nämlich soziale Gerechtigkeit und Gleichberechtigung, begeistern konnte.
Was Sabine neben ihrem Fleiß noch ausgezeichnet hat, war ihr Humor, den sie auch in den schweren Monaten ihrer Erkrankung bewahren konnte. Sowohl als ÖGB-Vizepräsidentin als auch als Ministerin war es ihr immer wichtig, möglichst nah an den Menschen, ihren Sorgen, ihren Wünschen und Ängsten zu sein. Kein Anliegen war ihr zu klein und egal wie dicht gedrängt ihr
Terminkalender war, hat sie sich immer die Zeit genommen, zuzuhören oder anderen Menschen Mut zuzusprechen. Und mit genau derselben Offenheit und Zuversicht, mit der sie für andere gearbeitet hat, hat sie sich auch ihrer schweren Erkrankung gestellt. Für diesen offenen Umgang ist sie mitunter auch kritisiert worden. Aber Sabine Oberhauser war eine Frau, die sich nicht verbogen hat, nur um zu gefallen. Ihr Umgang mit der Krebserkrankung hat viele Menschen inspiriert und ihnen Kraft gegeben. Es ist auch ihr zu verdanken, dass es ein Umdenken bei der Beschäftigung chronisch kranker Menschen gibt.

Sabine war eine Feministin, die sich nie gescheut hat, das auch offen zu sagen. Sie hat Gleichstellung vorgelebt: als Politikerin, Ehefrau und Mutter. Ihr war völlig klar: ,,Politik ist das Bohren harter Bretter, aber bei Frauenpolitik kommt noch eine Stahlplatte hinzu.“ Trotzdem hat sie nie klein beigegeben, oder sich entmutigen lassen – im Gegenteil: Sie hat zahlreiche Kolleginnen dazu ermutigt, ,,sich auf die Füße zu stellen“.

Als Gesundheits- und Frauenministerin hat sie  Weichenstellungen vorgenommen,  die von ihrem Weitblick und Gerechtigkeitssinn getragen waren. Ihr Einsatz gegen Hasskommentare in sozialen Medien hat zu einem wegweisenden OGH-Urteil geführt, das auch signalisiert, wofür Sabine eingestanden ist: eine tolerante und weltoffene Gesellschaft, in der respektvoller Umgang selbstverständlich ist.
Für den ÖGB und die Sozialdemokratie war Sabine Oberhauser eine Ausnahmeerscheinung und eine ausgezeichnete Politikerin. Ihr viel zu früher Tod hinterlässt eine klaffende und schmerzhafte Lücke in unseren Reihen,  die nicht geschlossen werden kann. Das Mitgefühl der gesamten Gewerkschaftsbewegung gilt jetzt aber vor allem ihrer Familie, die einen wirklich tragischen Verlust zu beklagen hat.

Ein letztes Glück auf! Wir werden dich nie vergessen.
Sabine, du hast dem Tag mehr Leben gegeben als dir das Leben Tage!

PS.: Sobald wir Näheres über die Möglichkeiten wissen, von Sabine Abschied zu nehmen, werden wir euch umgehend informieren.

FSG aktiv: Umwandlung Dienstverhältnisse

Informationsschreiben des GBA der PH Wien

Betreffend Umwandlung der Dienstverhältnisses von Dienstzuteilungen in Verträge

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie bei der letzten Dienstbesprechung vom Rektorat informiert wurde, wird vom Ministerium eine Reduktion der Dienstzuteilungen für LandeslehrerInnen in den nächsten Jahren verlangt. Dies ist prinzipiell kein neues Vorhaben und grundsätzlich begrüßenswert, da es dadurch zu klareren Dienstverhältnissen kommt.

Dienstzuteilungen waren immer nur zur befristeten und ergänzenden Überbrückungen angedacht, haben jedoch über die Jahre zu einer beträchtlichen Schieflage in den Anstellungsverhältnissen geführt. Anstelle von direkten Anstellungsverhältnissen (StammlehrerInnen) sind nun bereits fast 50% der an der PHW tätigen Personen – inklusive LehrerInnen an den Praxisschulen der PHW – dienstzugeteilt. Ziel des Ministeriums ist es nun, die Dienstzuteilungen in ein direktes Anstellungsverhältnis an der PH umzuwandeln. Dies betrifft vor allem PH2 Stellen. (Für PH1 Dienststellen gibt es ein eigenes Verfahren. Diese werden ohnehin extra ausgeschrieben und unterliegen einem gesonderten Genehmigungsverfahren.)

Das Vorhaben der Bereinigungen der Dienstverhältnisse ist vermutlich auch im Kontext der angekündigten Autonomie der PHs zu sehen. Ein Übergang in welche Form auch immer, ist leichter mit klaren Dienstverhältnissen zu bewerkstelligen.

Seitens des GBA ist nun keine allgemein gültige Empfehlung möglich. Eventuelle Umstiege von Dienstzuteilung in ein PH Anstellungsverhältnis erfordern aufgrund der individuell unterschiedlichen Ausgangslagen sehr persönliche Entscheidungen.

Rahmenbedingungen und Möglichkeiten sind folgende:

  1. BundeslehrerInnen können um eine Versetzung ansuchen, müssen aber die dienstrechtlichen Voraussetzungen für PH2/ph21 (Schema L1/l1 + 4 Jahre Praxis + Publikationen) erfüllen.
  1. Für LandeslehrerInnen muss davon ausgegangen werden, dass eine PH2 Dienststelle seitens der PH Wien vorhanden ist. Es müssen die dienstrechtlichen Ernennungserfordernisse für PH2/ph2 2 erfüllt werden, wobei folgende derzeitige Anstellungsverhältnisse zu unterscheiden sind:
    1. Pragmatisierte LandeslehrerInnen PH3 (L2a2)
      1. mit Differenzzulage zu PH2 (L1)
      2. ohne Differenzzulage PH2 (L1)
    2. Vertragliche LandeslehrerInnen PH3 (L2a2)
      1. mit PH2 (L1) Differenzzulage
      2. ohne PH2 (L1) Differenzzulage
    3. PraxisschullehrerInnen

Bei einem Wechsel des Dienstverhältnisses sind folgende Punkte zu beachten:

  • Es gibt an der PHW keine neuen pragmatischen Dienstverhältnisse, sondern nur vertragliche.
  • Es gibt zwei dienstrechtliche Möglichkeiten in Bezug auf das bestehende Dienstverhältnis zum Land:
    1. Kündigung beim Land
    2. Karenzierung. Diese ist prinzipiell auf unbestimmte Zeit möglich, jedoch nur mit Einverständnis des Dienstgebers (Land/SSRfW), wobei dieser das Recht hat, die Karenzierung jährlich aufzukündigen.
  • Es kann zu einem Vorbildungsausgleich (vormals Überstellungsverlust) kommen (vgl. Anlage 2: BDG § 12a)
  • PraxisschulllehrerInnen werden bei einem Vertragswechsel von LandeslehrerInnen zu BundeslehrerInnen. Sie verbleiben somit im Lehrerdienstrecht.
  • Bei einem Wechsel von pragmatisierten LandeslehrerInnen in Vertragsanstellung an der PH wird auch ein Wechsel der Pensionskasse erforderlich. Die konkreten Auswirkungen können nur individuell geklärt werden. Bei Personen, deren Pensionsantritt voraussichtlich in weniger als 15 Jahren erfolgt, kann es dabei zu Verlusten bzw. Doppelzahlungen kommen.

Wir versuchen weiterhin gesicherte Informationen in dieser Angelegenheit zusammenzutragen. Sobald es Ergänzungen, Konkretisierungen gibt, informieren wir euch gerne. Da die konkreten Bedingungen zu einem Anstellungswechsel oft von der persönlichen Berufslaufbahn abhängen, können wir keine allgemein gültigen Auskünfte erteilen, wir bieten euch aber gerne auf Anfrage individuelle Beratungen an.

Diesbezügliche Anfragen bitte an christian.sevcik@phwien.ac.at (ZA) zu richten.

Für den GBA

Barbara Holub (Vorsitzende)

Wien, Februar 2017

Gewerkschaftlicher Betriebsausschuss

Pädagogische Hochschule Wien

Grenzackerstraße 18 ,1100 Wien

gba@phwien.ac.at

2 siehe Fußnote 1

Vertragssituation – Autonomie – Urlaubsanträge

In der im Anschluss an die Eröffnungskonferenz des heurigen Studienjahres abgehaltenen Informationsveranstaltung wurden seitens der MitarbeiterInnen Wünsche und Problempunkte artikuliert. Die FSG hat diese aufgegriffen und arbeitet an folgenden Themen:

  • Die Ankündigungen, die PHs in eine noch nicht näher definierte Autonomie zu entlassen, erfordert eine intensive Auseinandersetzung und auch Diskussion, damit in diesem Prozess auch die Sichtweise der MitarbeiterInnen berücksichtigt wird. Welche Chancen, aber auch welche Risken bergen die mit der Autonomie verbundene Organsationsentwicklung? Unsere GBA – Fraktion arbeitet derzeit an der Vorbereitung einer Veranstaltung dazu in Zusammenarbeit mit den KollegInnen aus dem DA und ZA, die dazu führen soll eigene Visionen zur Autonomie aus Sicht der MitarbeiterInnen zu entwickeln.
  • Bei der letzten Dienstbesprechung wurde uns mitgeteilt, dass das Ministerium eine Reduktion der Dienstzuteilungen vorgegeben hat. Dies ist prinzipiell kein neues Vorhaben und grundsätzlich begrüßenswert, da es dadurch zu klareren Dienstverhältnissen kommt. Dienstzuteilungen waren immer nur als befristete Überbrückungen und ergänzend gedacht, haben jedoch über die Jahre zu einer beträchtlichen Schieflage in den Anstellungsverhältnissen geführt. Anstelle von direkten Anstellungsverhältnissen (StammlehrerInnen) sind nun bereits fast 50% der an der PH tätigen Personen dienstzugeteilt. Ziel ist es, die Dienstzuteilungen schrittweise in ein direktes Anstellungsverhältnis an der PH umzuwandeln. Dies betrifft vor allem PH2 Stellen. Die FSG (GBA,DA,ZA) ist dabei die relevanten und vor allem aktuellen Infos zusammenzustellen. Ein Informationsschreiben des DA zur grundsätzlichen Information der MitarbeiterInnen wird demnächst ausgesandt.
  • Der GBA führt auf Initiative der FSG -Mitglieder derzeit intensive Gespräche zur Verbesserung der Urlaubsantrags- und vor allem Genehmigungsregelung. Ziel ist es, zur besseren individuellen Planung eine Möglichkeit zu schaffen, Urlaubsanträge im Umfang von bis zu 5 Tagen bereits vor der Stundenplanerstellung für das gesamte Studienjahr bewilligt zu erhalten.