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Mitverwendungen an der PH Wien

Die Beantragung einer Mitverwendung erfolgt durch das Rektorat der PH Wien. Die Periode erstreckt sich hierbei immer über ein volles Studienjahr, von 1. September bis 31. August, wobei begründete Ausnahmen möglich sind. Ab 1. September 2015 beträgt die Mitverwendung höchstens 10 Werteinheiten, entsprechend 50% der Vollbeschäftigung. Mitverwendungen (MV) gibt es für Landes Lehrer/innen, Bundeslehrer/innen und Praxisschullehrer/innen (sowohl vertraglich als auch pragmatisiert).

Der Aufgabenbereich umfasst den Einsatz in der Lehre und/oder in nicht unterrichtlichen Tätigkeitsbereichen. Bei einer MV von 50 % der Vollbeschäftigung, wären das z.B. bei ausschließlichem Einsatz in der Lehre 320 Lehrveranstaltungsstunden (= 10 Semesterwochenstunden) oder im Bereich der nicht unterrichtlichen Tätigkeit 800 Arbeitsstunden über das ganze Studienjahr. Ein verschränkter Einsatz ist natürlich ebenfalls möglich.

Die Arbeit erfolgt in örtlicher Gebundenheit an der PH Wien, in der Lehre sowieso, aber auch im Bereich der nicht unterrichtlichen Tätigkeit. Der neue DA, unter der Führung der Gruppe FSG/SLÖ, hat aktuell durchgesetzt, dass zumindest 10% der nicht unterrichtlichen Arbeit (in Absprache mit der jeweiligen Institutsleitung) nicht ortsgebunden abgehalten werden müssen.

Die finanzielle Einstufung erfolgt nach dem Gehaltsschema der Hochschullehrpersonen. Zumeist bedeutet das für mitverwendete Lehrer/innen der Verwendungsgruppe L2a2 eine Einstufung in PH3/ph3. Sollten die Ernennungserfordernisse für PH 2/ph2 erfüllt werden (Siehe dazu Erfordernisse im PH Dienstrecht!) ist eine Ergänzungszulage auf PH2/ph2 möglich.

Verbesserung der Arbeitsbedingungen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit Einführung des neuen Dienstrechtes ist es vermehr zur Unzufriedenheit der Kollegenschaft mit ihren Arbeitsbedingungen gekommen.

Unterschiedliche Gründe sind dafür verantwortlich:

– Ausreizung des Dienstrechtes in Bezug auf den Einsatz in der Lehre (20h Lehre statt 15h)

– Überlastung aufgrund diverser zusätzlicher Arbeitsaufträge in den anderen Bereichen

– Überlastung durch enormen Aufwand in Bereich Administration (Verwaltungstätigkeiten!)

– Unklare Aufgabenzuteilung in den Arbeitspaketen ohne genauere Zielvereinbarung

– Die Bedeutung der Forschung steht weiterhin im Schatten der Lehre

– Ein begrenzter Urlaubsanspruch von 5/6 Wochen, der nur in der unterrichtsfreien Zeit zu nehmen ist und daher längerfristig nicht planbar ist

– u.a.m

Im Gegensatz zu den Standesvertretern der FCG, die dieses Dienstrecht für uns ausgehandelt haben, wollen wir uns damit nicht abfinden.

Daher fordere wir die Nachverhandlung des Dienstrechtes im Sinne der MitarbeiterInnen

und

wir setzen uns für euch am Standort PH Wien, indem wir in eine konstruktive Diskussion mit der Führungsebene treten.

Daher kandidiere ich bei der Personalvertreter/innen Wahl für die Gruppe FSG-SLÖ!

Barbara Holub